Unsere Turnierfahrt nach Österreich

Freiwurf Hamburg, normalerweise spielen die Mannschaften in der Freiwurf Hamburg Liga gegeneinander. Da Handballer aber immer auch Freunde sind, konnten die vier Mannschaften unter der Leitung von Martin Wild auf eine gemeinsame Reise in die Berge starten. Für die einen eine aufregende Sportveranstaltung mit einem Internationalen Turnier, für die Anderen auch ein Trainingslager als Vorbereitung auf die Nationalen Sommerspiele 2014 in Düsseldorf.

 

Die etwa 60 Personen große Reisegruppe machte sich am Mittwochabend mit zwei Reisebussen auf den Weg nach Vorarlberg in Österreich. Bei bestem Wetter sollte am Folgetag das Quartier in einer Sportanlage bezogen werden und der Vormittag zur Akklimatisierung genutzt werden.

 

Die freie Zeit bis zum ersten angeleiteten Training am Mittag wurde von den hochmotivierten Athleten in der zur Verfügung stehenden Halle für erste Bewegungseinheiten auf österreichischem Boden genutzt und erste zwischenmenschliche Kontakte konnten geknüpft werden.

 

Nach dem Mittagessen stand dann direkt ein zentraler Punkt dieser Reise im Focus. Während die einen einem intensiven Training folgten, konnten die anderen in einer Seminareinheit die vergangene Saison Revue passieren lassen und unter der Anleitung von Martin Wild das Projekt Freiwurf Hamburg weiterentwickeln. Innerhalb dieser Großgruppenarbeit stellten die Athleten Regeln auf, diskutierten über Verfehlungen und positive Eindrücke der letzten Jahre und verabschiedeten offizielle Ziele und Leitlinien, nach denen Freiwurf Hamburg sich zukünftig orientieren soll.

 

Am Abend wurde von unseren Gastgebern groß aufgefahren. Die Reisegruppe machte sich auf den Weg ins nahegelegene Veranstaltungszentrum, wo ein Konzert mit drei verschiedenen Liveacts vorbereitet war. Zum Start des Abends, gab es leckeres Wiener Schnitzel und den ersten Live-Act. Zwei Hip-Hopper heizten den Athleten mit einem extra für die Handballer geschriebenen Lied direkt kräftig ein und blieben nicht lange alleine auf der Bühne. Die begeisterten Athleten stürmten sogleich die Bühne um mit den beiden jungen Künstlern zu tanzen und zu feiern. „Der beste Auftritt den wir je hatten“ (Hip-Hopper) sagt eigentlich alles.

Mit einem Orchester und anschließender Coverband ging der Abend zusammen mit örtlichen Athleten und interessierten Publikum zu Ende. Eine tolle Veranstaltung, für die wir uns an dieser Stelle noch einmal bedanken möchten.

 

Der Freitag, als erster Turniertag geplant, ging am Vormittag mit einer Seilbahnfahrt mit Tierparkbesichtigung los. Ein anschließender Stadtrundgang in Bregenz wurde abgerundet von einem tollen Essen am Bodensee. Nachdem das Wetter am Vormittag nicht so sehr mitspielen wollte, freuten sich die Athleten darauf dass zu tun, wozu sie eigentlich nach Österreich gefahren sind: Handball spielen! Die Handballer aus Hamburg wurden bunt durchmischt und per Losentscheid auf fünf neue Teams aufgeteilt. Die Vorarlberger traten ebenfalls mit zwei Teams an. In den ersten Spielen wurde eine Vorrunde ausgespielt nach der am Folgetag die Finalspiele stattfinden sollten.

Nach einem Nachmittag voller spannender Spiele und vielen knappen Ergebnissen, konnte der Abend diesmal mit freier Bewegungszeit in der Halle und gezielten Einzeltraining zur individuellen Verbesserung einzelner genutzt werden. Andere absolvierten eine Fitnesseinheit um die letzten Reserven aus sich rauszuholen.

 

Wie am Vortag ging es vormittags auf einen Ausflug. In Begleitung von Felix, einem einheimischen Athlet als Reiseführer und Heidi, Österreichs Behindertensportlerin des Jahres 2012, welche beide zum Vorarlberger Handballteam gehörten, ging es auf eine Fahrt mit der historischen Schmalspur-Museumsbahn. Am Ende dieser Fahrt stand ein Besuch im Käsehäusle, in welchem wir wieder hervorragend mit einheimischer Spätzleküche verpflegt wurden.

 

Dann war es endlich wieder an der Zeit Handball zu spielen. Die mit Spannung erwarteten Halbfinals im A und B Pokal, wie es im Handball so schön heißt waren an der Reihe. Eines der Halbfinalspiele ging sogar in die Verlängerung und schließlich ins 7-Meter Werfen. Nachdem die Jungs allesamt bei starken Torhütern verwarfen, lag es an der hervorragend aufspielenden Vera. Und tatsächlich wies sie die großen Jungs um sich herum in die Schranken und versenkte den entscheidenden Wurf und Ihre Mannschaft zog ins Finale ein.

 

Wer am Ende das Turnier gewann ist für uns nicht so wichtig. Hauptsache ist, dass alle Spaß an der Sache hatten, wie es in den von den Athleten festgelegten Leitlinien verabschiedet wurde. Mit der Übergabe des großen Pokals an die Hamburger Handballer endete das Turnier in einer kleinen Party in der Halle. Mit anschließenden Abendessen von den engagierten Veranstaltern rund um Ferdi und Flori, denen wir noch einmal ganz besonders danken wollen, klang der Abend langsam aus und wir machten uns alle langsam fertig für den Rückweg. Müde und glücklich ging es am Sonntag zurück. Mit vielen neuen Freunden und viel sportlicher Betätigung trennten sich dann die der Handballer in Richtung Elmshorn und Hamburg. Es wird aber sicherlich nicht das letzte Mal sein, daß alle zusammen auf eine Reise gehen.

 

Alexander Pohle

 

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